Termine

10. AUGUST 2024 — 19:00 Uhr
VERDO Kulturzentrum, Hitztacker

Das Duo Nada Contra vereint den Perkussionisten Francisco Cipriano, die Pianistin Mrika Sefa und verschiedene zeitgenössische Komponisten. Oberste Prämisse des Duos ist die ständige Suche nach dem klanglichen Potential von Synthesizer und Schlagzeug. Nada Contra will kein einheitliches Image haben oder Teil einer politischen Identität sein, sondern der Kreativität und vielleicht auch der Innovation des Repertoires dieser Formation freien Lauf lassen.

Alle Stücke wurden für das außergewöhnliche Duo geschrieben.

WERKE VON MARTA DOMINGUES (UA), EVA AGUILAR (UA), JOÃO QUINTEIRO (DE), HUGO VASCO REIS (DE), VALERIO SANNICANDRO (DE) UND MICHAEL MARIA ZIFFELS (UA).

UA = Uraufführung
DE = Deutsche Erstaufführung

24. AUGUST 2024 — 19:00 Uhr
VERDO Kulturzentrum, Hitztacker

In seinem neuen Programm «MATER NATURA- MATER VITAE- MATER MORTIS» widmet sich das Duo Rinderle/Marin-Reyes der Schönheit der Natur, thematisiert auf vielfältige Weise den Klimawandel und reflektiert die Rolle des Menschen. Schauplätze sind unterschiedliche Orte der Erde, wie das Doggerland in der Nordsee oder der magische Atitlán-See in Guatemala. Das deutsch-guatemaltekische Duo entdeckt diese Orte gemeinsam mit dem Publikum und beleuchtet die Naturphänomene musikalisch. Die Lieder basieren auf Poesie u.a. aus Lateinamerika, den USA, Spanien und Deutschland.

Mehrere spannende Uraufführungen von eigens für dieses Konzert geschriebenen Werken werden zu hören sein: So beleuchten die Komponistinnen und Komponisten Pablo Marin-Reyes, Marta K. Kowalczuk und Michael Maria Ziffels das Thema in ihren Werken auf sehr persönliche Weise.

Weitere Stücke von Charlotte Seither, Luciano Berio, Lee Hoiby, Claude Debussy und Peter Rucizka entführen in lautmalerische Sphären der Natur und der vier Elemente.

Neben einigen Liedern für Bass und Klavier erklingen Stücke für Stimme solo, für Stimme, Klavier und Tuba oder auch für Klavier solo. Das Publikum darf sich auf ungewöhnliche Spiel- und Gesangstechniken und eine bunte Mischung von Klängen und Farben freuen.

UA = Uraufführung
DE = Deutsche Erstaufführung

10. September 2024 — 19:00 Uhr
Kunsthalle Oktogon, Hitzacker

Irene Kurka und Martin Wistinghausen haben sich 2018 zu einer außergewöhnlichen Zweierformation zusammengeschlossen: Sopran und Bass, höchste und tiefste Stimme treten in einen reizvollen Dialog. In der Alten Musik kommen die beiden Stimmen nicht zusammen, es existiert keine entsprechende Literatur, auch da männliche und weibliche InterpretInnen lange nicht gemeinsam auftreten durften. Und doch schlagen die beiden den Bogen vom Mittelalter in die Gegenwart: Solostücke von Hildegard von Bingen und aus der Gregorianik erzählen von Einsamkeit, richten den Blick von der Erde in höhere Sphären. Dem stehen Solo- und Duostücke aus dem 21. Jahrhundert gegnüber, die sich – etwa in Carter Williams’ „Canticum Cantorum“ (2021) – ganz direkt auf historische Texte und Klänge beziehen, oder mit alten Gesängen direkt verzahnt sind – wie in Martin Wistinghausens Haikus (2022).

UA = Uraufführung
DE = Deutsche Erstaufführung